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Meine erste Reise in Tansania …

Autor: Eva | Datum: 01 September 2009, 19:27 | 22 Kommentare

… begann gleich am Samstag. Ich hatte erst eine Nacht in Lutindi verbracht und den Koffer und den Rucksack gerade ausgepackt, als ich schon wieder packte, zwar nur für drei Tage, aber meine Zeit in Lutindi sollte erst später beginnen.

Denn Frank und Anja hatten vorgeschlagen, dass wir nach Moshi fahren. Moshi liegt im Norden Tansanias bei Arusha, der zweitgrößten Stadt Tansanias, und in der Nähe des Kilimanscharo. In der Gegend dort gibt es eine „deutsche Gemeinde“, die sich ca. alle 6 Wochen zu einem gemeinsamen Nachmittag mit Gottesdienst trifft. Diese Gemeinde besteht aus deutschen Familien, die vorwiegend in der Gegend von Arusha und Moshi leben. Bei denen finden die Treffen statt, und alle Freiwilligen und anderen Interessierten (zum Beispiel Touristen) sind herzlich willkommen.

Nun stand das erste Treffen nach der Sommerpause an und daher haben wir uns also am Samstag Mittag auf die 5-stündige Reise nach Moshi gemacht. Auf der Fahrt konnte ich wieder die wunderschöne Natur bewundern: Affenbrotbäume in der Grassteppe, viele kleine Dörfer mit Lehmhütten, grüne „Oasen“ mit Reisanpflanzung und Palmen, riesige Sisalfelder und natürlich die Berge – erst die Usambaraberge, dann die Parenberge und schließlich die Ausläufer des Kilimanscharo, der an diesem Tag aber in Wolken gehüllt war.

In Moshi verbrachten wir dann eine Nacht im Uhuru-Hostel, um dann am nächsten Tag von dort aus nach Sanya Juu zu fahren, wo der Gottesdienst statt fand. Das Ehepaar dort wohnt auf dem Gelände, auf dem es eine Diakonenausbildungsschule und ein Zentrum für Kinder mit körperlichen Behinderungen gibt. Die Umgebung dort sieht wie im Bilderbuch aus: vertrocknetes Gras, kleine aber breite Bäume mit winzigen Blättern. Es fehlen nur noch Giraffen.

Wir kamen erst nach dem Mittagessen an, aber es blieb vor dem Gottesdienst noch genug Zeit, um die anderen Freiwilligen kennen zu lernen. Zwei davon hatten Friederike, Simone und ich schon in Amsterdam am Flughafen kennen gelernt. Die beiden sind sehr nett und so war es schön, dass ich sie nun wiedergesehen habe und wahrscheinlich auch noch einige Male sehen werde.

Nach dem Kaffeetrinken mit vielen verschiedenen Kuchen (ja, hier kann man auch Kuchen backen!!!) sind wir dann wieder zurück nach Moshi gefahren. Dort haben wir am nächsten Tag noch einen Mitarbeiter besucht, der dort im Krankenhaus untersucht wird, bevor wir dann wieder nach Lutindi gefahren sind.

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